Im Laufe der Saison konnte ich mich mehr und mehr der dänischen Spielweise anpassen und mich auch besser mit meinen Mitspielerinnen verständigen. Und Dank der einstündigen All-Wetter Laufeinheit auf dem Platz, die wir vor jedem Training über uns ergehen lassen müssen, wurde auch bald das Konditionsproblem gelöst. So ging die Saison langsam zu Ende- wir wurden die beste 2. Mannschaft in Dänemark und unsere 1. Mannschaft schied knapp im Halbfinale um die dänische Meisterschaft aus.
Leider konnte ich gegen Ende der letzten Spielzeit nicht mehr so viel Zeit in Handball investieren, wie ich gerne gewollt hätte. Doch müssen Klausuren in der Uni auch irgendwie geschrieben werden, und auch der Dänischkurs, welchen ich belege, beansprucht einige Zeit. So blieb mir leider keine Zeit mehr meine individuellen Trainingseinheiten durchzuführen, und auch einige der Mannschaftseinheiten mussten unter meinem vollen Terminkalender leiden.
Dennoch bereue ich meine Entscheidung nicht. Das letzte Jahr hat mich in meiner Spielweise variabler gemacht und auch körperlich konnte ich zulegen. Nun hoffe ich, dass ich mich diese Spielzeit (mein letztes Jugendjahr) handballerisch noch einmal weiter entwickeln kann, meine Sprachkenntnisse verbessern kann und hoffentlich auch weder mehr Zeit für den Handball finden werde. Der Profikarriere steht also nichts mehr im Weg
Fortsetzung folgt….